Alles Folgende betrifft Peptide. Wir bleiben bei klarer Sprache, beziehen uns auf die Studienlage und trennen gut belegte Aussagen von offenen Fragen.
Stand 2026-05-21. Zahlen und Beschreibungen folgen der Fachliteratur und nicht dem Marketingmaterial.
Von 1918 bis zu seinem Tod im Jahr 1940 war er Leiter des Trinity College und von 1916 bis 1920 Präsident der Royal Society. Thomsons Asche wurde in der Westminster Abbey (in der Nähe von Isaac Newton) bestattet.
Quellen: de.wikipedia.org
Thomson war (zusammen mit John Henry Poynting, George Francis FitzGerald, Oliver Heaviside und Joseph Larmor) einer derjenigen, welche die Elektrodynamik von James Clerk Maxwell weiterentwickelten. 1880 leitete er (allerdings nur annähernd) die Lorentz-Kraft ab. 1881 untersuchte er das Verhalten von bewegten Ladungen und führte dabei das Konzept der elektromagnetischen Masse ein; d. h., er entdeckte, dass die elektromagnetische Energie sich so verhält, als ob sie die Masse eines Körpers vergrößerte. 1893 konnte Thomson den mit der elektromagnetischen Energie verbundenen Impuls herleiten. Durch Untersuchung der Kathodenstrahlung gelang Thomson 1897 der experimentelle Nachweis für die von George Johnstone Stoney bereits 1874 vorhergesagte Existenz des Elektrons (wobei das Elektron bereits ab 1892 eine grundlegende Rolle in den Theorien von Hendrik Antoon Lorentz und Joseph Larmor spielte). Thomson konnte auch nachweisen, dass bewegte Elektronen sich durch ein Magnetfeld ablenken ließen, was von Heinrich Hertz zuvor bestritten worden war. Thomson verfügte jedoch mittlerweile über bessere Vakuumpumpen, sodass er mit deutlich weniger Restgas in seiner Kathodenstrahlröhre arbeiten konnte. Dies war die erste Entdeckung eines subatomaren Teilchens, und Thomson wurde 1906 für unter anderem diese Entdeckung mit dem Physik-Nobelpreis geehrt. Darauf basierend entwickelte Thomson das Thomsonsche Atommodell (auch „Rosinenkuchen-“ oder „Plumpudding-Modell“), wonach die sehr kleinen und leichten Elektronen im Inneren der Atome eingebettet seien wie Rosinen in einem Kuchenteig.
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1906 konnte Thomson mithilfe der von ihm entwickelten Theorie der Thomson-Streuung richtigerweise zeigen, dass das Wasserstoffatom genau ein Elektron enthält. Sein Atommodell wurde jedoch später von Ernest Rutherford widerlegt (Rutherfordscher Streuversuch) und durch das Rutherfordsche Atommodell ersetzt, in dem ein kleiner schwerer Kern mit positiver Ladung von einer leichten Hülle mit negativer Ladung umgeben ist. 1913 gelang Thomson bei Experimenten mit Kanalstrahlen der Nachweis, dass das chemische Element Neon ein Gemisch aus unterschiedlich schweren Atomen ist (in diesem Fall mit den Massenzahlen 20 und 22). Daraus leitete u. a. Frederick Soddy die Theorie der Isotopie her. Auch zu der weiteren Entwicklung der Massenspektrometrie hat Thomson wichtige Beiträge geleistet.
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== Ehrungen == Am 12. Juni 1884 wurde Thomson als Mitglied („Fellow“) in die Royal Society gewählt, die ihm 1894 die Royal Medal, 1902 die Hughes-Medaille und 1914 die Copley-Medaille verlieh. Die Accademia delle Scienze di Torino nahm ihn 1896 als korrespondierendes Mitglied auf; ab 1910 war er auswärtiges Mitglied. 1902 wurde er in die American Academy of Arts and Sciences gewählt und 1903 in die National Academy of Sciences. Am 9. Januar 1905 wurde Thomson zum Ehrenmitglied („Honorary Fellow“) der Royal Society of Edinburgh gewählt, die ihm 1920 den Gunning Victoria Jubilee Prize verlieh. 1906 wurde ihm für seine Forschungen an der elektrischen Leitfähigkeit von Gasen und der subatomaren Teilchen, welche den Strom leiten, der Nobelpreis für Physik verliehen. Thomson wurde 1908 zum Knight Bachelor geschlagen und 1912 in den Order of Merit aufgenommen. Seit 1907 war er korrespondierendes Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. 1911 wurde er zum auswärtigen Mitglied der Göttinger Akademie der Wissenschaften gewählt. Seit 1911 war er korrespondierendes und seit 1919 auswärtiges Mitglied der Académie des sciences. 1913 wurde er korrespondierendes und 1925 Ehrenmitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften. Die Académie royale des Sciences, des Lettres et des Beaux-Arts de Belgique nahm ihn 1919 als assoziiertes und die Accademia Nazionale delle Scienze als auswärtiges Mitglied auf. Mount J. J. Thomson, ein Berg im ostantarktischen Viktorialand, trägt seinen Namen, ebenso der Mondkrater Thomson.
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